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Für eine extra süße Adventszeit

So gelingen Weihnachtsplätzchen perfekt:


Zu weich, zu hart, zu dunkel, zu trocken – beim Weihnachtsplätzchen-Backen kann einiges schief gehen. Ein paar Minuten zu lang im Ofen, und der ganze Spaß ist schnell vorbei. Dabei reichen schon ein paar Tricks und Kniffe, damit die Plätzchen richtig lecker werden.

Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihr Plätzchen-Werkzeug überprüfen. Haben Sie alles, was Sie brauchen? Zur Grundausrüstung gehören:

  • Rollholz – für einen schönen, glatten Teig

  • Handmixer mit Knethaken – nimmt Ihnen anstrengende Handarbeit ab

  • verschiedene Rührschüsseln  – am besten mit Gummiring, damit sie nicht verrutschen

  • Sieb – zum Bestäuben der Plätzchen mit Kakao oder Puderzucker

  • Kuchengitter – damit die Plätzchen von allen Seiten auskühlen können

  • Backpinsel  – für die Glasuren

  • Ausstechformen –  ganz nach Ihrem Geschmack

  • Ein kleines Messer, um die Plätzchen nach dem Ausstechen vom Untergrund lösen zu können

  • Topflappen, um die heißen Bleche aus dem Ofen zu bekommen, ohne sich die Finger zu verbrennen


Der Mürbeteig – er liebt die Kälte und ist sensibel

So gut ausgerüstet, können Sie starten. Die erste Hürde ist immer der Mürbeteig. Wenn Sie zu den Anfänger-Keksbäckern gehören, sollten Sie Margarine statt Butter  verwenden. Damit lässt sich der Teig besser kneten, und auch das Ausstechen ist einfacher. Übrigens: Mürbeteig liebt die Kälte. Kneten Sie deshalb am besten mit kalten Händen. Sobald der Teig eine geschmeidige Masse ergibt, gehört er für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank. Denken Sie aber unbedingt daran, dass er dort schnell fremde Gerüche annimmt! Also besser in Frischhaltefolie wickeln.

Der Streit ums Ei

Die Eierfrage ist bei Keksbäckern umstritten. Durch sie wird die Bindung des Teiges besser, die Kekse werden aber auch trockener. Wollen Sie die Eier lieber weglassen, verwenden Sie einfach mehr Fett. Eine Alternative: nur Eidotter unterrühren.

Die kritische Zeit im Ofen

Jetzt naht die letzte und gefährlichste Phase für Ihre Plätzchen: die Zeit im Ofen. Hier mögen Kekse am liebsten Heißluft. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf die Zeitangaben in Ihrem Rezept, sie sind lediglich eine Richtlinie. Besser ist es, die Kekse gut im Auge zu behalten. Nehmen Sie sie schnell vom heißen Blech, sobald sie fertig sind, denn auf dem heißen Backblech dunkeln sie häufig noch nach.

Die Kür: So gelingen die schönsten Glasuren

Wirklich schön sehen Plätzchen erst mit einer Zuckerglasur oder Puderzucker-Mütze aus. Für tollen Glanz in der Glasur geben Sie einfach ein wenig Milch zu Ihrer Mischung. Und noch ein Tipp: Wenn Sie die Glasur auf die noch warmen Kekse auftragen, wird sie dünner.

Viel Spaß beim Backen wünscht die Siemens lifeKochschule!

Hier finden Sie einige leckere Plätzchen-Rezepte: