Ein Kochkurs mit Gin macht Sinn!

Denn Wacholder ist nicht nur das maßgebliche Aroma des Trend-Getränks, sondern auch ein vielfältig genutztes Gewürz in der Küche. Nicht nur Wild und Sauerkraut schreien förmlich nach der Verwendung von Wacholder, auch kräftiger Fisch harmoniert hervorragend mit den harzigen Noten der kleinen, runden Zapfen. Zapfen? Ja, denn obwohl alle von Wacholderbeeren sprechen, handelt es sich eigentlich um Wacholderzapfen. Doch dies nur nebenbei.

Herstellung des Gins

Die Haupt-Aroma-Komponente eines Gins ist Wacholder. Von dem wissenschaftlichen Namen der kleinen, runden Zapfen (Juniperus), leitet sich der niederländische Name „Genever“ und auch das Wort „Gin“ für klaren Branntwein mit Wacholderaroma ab.

Die deutliche Wacholdernote wird dem klaren, hochprozentigen Alkohol, der als Basis des Getränks dient, durch drei verschiedene Verfahren zugefügt:

3. Perkulation: Bei diesem Verfahren tropft bzw. strömt heißer Alkohol oder Alkohol-Dampf durch die Aromaten, die sich in Netzen oder Körben befinden.

Der Gin gelangt dann unter verschiedenen zusätzlichen Bezeichnungen in den Handel:

Für die Herstellung eines "London Dry Gin“ werden beispielsweise alle Zutaten gleichzeitig dem Alkohol zugefügt, bevor alles zusammen ein weiteres Mal destilliert wird. Ein Gin bekommt die Bezeichnung "Dry", wenn bei der Herstellung kein zusätzlicher Zucker verwendet wurde.